Fachlexikon

Tiere reagieren auf die innerste Haltung, die wir in uns besitzen; auf Krankheiten, die wir in uns tragen, deren wir uns aber noch nicht bewusst sind; auf unbewusste Verletzungen, die meist lang zurückliegen und auf Angst, Furcht sowie Unsicherheiten. Dies ist so, weil Tiere einen stark ausgeprägten Überlebensinstinkt haben. Schwächen, die in der Welt der Tiere das Überleben aller gefährden, werden sofort erkannt und ausgesondert. Das passiert in jeder Herde und in allen Rudeln. In der Natur ist das überlebensnotwenig. Von dieser Überlebensnotwendigkeit können wir lernen und profitieren. Möchten wir die Tiere als Spiegel nutzen, so sollten wir zunächst einmal anerkennen, dass unsere Angst sowie Furcht, unsere nicht verarbeiteten „psychischen“ Verletzungen sowie unsere schlummernden Krankheiten bei den Tieren als Gefahr für ihre Sicherheit angesehen werden. Übertragen wir nun diese von den Tieren wahrgenommene Gefahr auf unser menschliches sowie körperliches System, so wird uns plötzlich eine völlig andere Sicht auf unsere Persönlichkeit offenbar. Sehen wir die Reaktion des Vierbeiners auf uns nicht als Ablehnung an, sondern als Zeichen, dass etwas bei uns nicht stimmt, so erhalten wir die Möglichkeit in den Spiegel unseres eigenen Bewusstseins hineinzublicken. Wir sehen direkt ins Unbewusste hinein. Die Arbeit mit Tieren führt geradewegs in die Aussagefähigkeit unserer Signale hinein, die wir aussenden. Im LEADERSHIP-Coaching „Führungsworkshop mit Tieren“ lernen sie diese Kommunikation mit den Tieren wie Hunde, Pferde und Ponys kennen und nutzen diese für den persönlichen Erkenntnisprozess.