Fachlexikon

Bei der Körpersignalarbeit handelt es sich um eine systemische/soziologische/sozialpädagogische Methode, die Anke Sommer, Autorin des Sachbuches „Schlachtfeld Arbeitsplatz„, entwickelt hat. Diese Methode ist Teil der LEADERSHIP-Arbeit im INSTITUT SOMMERWas steckt hinter destruktiven Verhaltensweisen? Klicken Sie hier für mehr Informationen.... Weiterlesen und kommt ausschließlich in der Arbeit mit physisch und psychisch gesunden Teilnehmern zum Einsatz.

Das Ziel der Körpersignalarbeit ist es, die eigenen unbewussten und in der Körpererinnerung eingespeisten Signale sichtbar, bewusst und verständlich zu machen. Viele Signale zusammen ergeben eine Geschichte, die den Ursprung der Signale zeigt. Diese Ursprungssignale zeigen sich beispielsweise in Gedanken, in der Stimmung, in Schwellungen, Blessuren etc., sollten diese Teil des Ursprungserlebens sein. Ebenso zeigen sich die Urspungssignale in körperlichen Reaktionen wie Zittern, kalte Hände usw. Machen wir uns diese Ursprungssignale bewusst, erkennen wir eine zusammenhängende Geschichte und wir erkennen, diese Geschichte ist alt und gehört nicht mehr in die Gegenwart. Dieser „Film“ zeigt, durch welches Ereignis damals die Signale in unsere Körpererinnerung kamen. Dieses Zeigen wird in der KörpersignalarbeitBei der Körpersignalarbeit handelt es sich um eine systemische/soziologische/sozialpädagogische Methode, die Anke Sommer, Autorin des Sachbuches "Schlachtfeld Arbeitsplatz", entwickelt hat. Diese Methode ist Teil der LEADERSHIP-Arbeit im INSTITUT SOMMER und kommt ausschließlich in der Arbeit mit physisch und psychisch gesunden Teilnehmern zum Einsatz. Das Ziel der Körpersignalarbeit ist es, die eigenen unbewussten und in der Körpererinnerung eingespeisten Signale sichtbar, bewusst... Weiterlesen rein sachlich entgegengenommen und wird als Teil der Normalität des Signalträgers angesehen. Das heißt, Ursprungssignale sind ein völlig normaler Bestandteil eines jeden Lebens. Diese alten Ursprungssignale verlieren durch die Bewusstwerdung, also durch die Körpersignalarbeit, ihre Bedeutung. Das macht Platz für die persönliche Schaffenskraft, die Konzentration auf die Gegenwart und das Erreichen unternehmerischer Ziele.

Die Körpersignalarbeit macht lediglich Signale sichtbar und begreifbar, distanziert sich aber von medizinischer, therapeutischer und psychologischer Herangehensweise. Die Arbeit vernetzt alle körperlichen Prozesssignale mit der Verstandesebene. Ohne die Bewusstmachung der wahren Bedeutung dieser Stress-Signale, stören und blockieren sie unsere alltäglichen Handlungen. Der Verstand hat den Kontakt zum Ursprungsereignis verloren und verhält sich automatisch blockierend, sollte eines dieser Ursprungssignale im Alltäglichen auftauchen. Der Signalträger verliert Kraft, Konzentration und Leistungsfähigkeit. Deshalb ist die Körpersignalarbeit für Führungskräfte und Verantwortungsträger relevant.

Um die Verstandesgrenze im Sinne einer Blockade zu überwinden, braucht es gerade bei Führungskräften und Verantwortungsträgern ein Verständnis über das eigene (unbewusste) Signalbild. Weshalb ist das so wichtig? Die Signale mischen sich im Alltäglichen, gerade bei gestressten Personen, unter die herkömmlichen Körperreaktionen. Will man sich gezielt seinen Stressor ansehen, können insbesondere Bewegungsimpulse das Signalaufkommen beschleunigen. Diese Bewegungsimpulse lehnen sich an alltägliche Bewegungsmuster an. Auch bei der Prozessbegleitung, die die Aktivität des Körpers mit einbezieht, zeigen sich diese Signale immer wieder. Einmal sichtbar gemacht, erscheint dieses Bild in der Regel noch zwei Mal 24 Stunden nach dem Prozess und nimmt dann fortwährend ab.

Es sei denn, der Signalträger übernimmt keine Verantwortung für seine Signale durch sachliches Aufgreifen (einfaches Benennen: „Ich nehme xyz wahr.“). Diese Maßnahme gleicht einem korrektiven Feedback sich selbst gegenüber, im Sinne einer gelungenen Selbstführung, und kann in jeden Alltag integriert werden. Das Benennen führt zu einer Distanzierung und schneller Reduzierung dieser Signale: Das Signal fühlt sich gehört. Das Aufgreifen ist wesentlicher Bestandteil der LEADERSHIP-Arbeit und dementsprechend ein übergreifendes Thema in Coachings, Workshops und Seminaren sowie Prozessbegleitungen und Facilitationen im INSTITUT SOMMER.

Die Körpersignalarbeit setzt im Zuge der LEADERSHIP-Arbeit die volle Verantwortungsübernahme des Signalträgers voraus. Das heißt, die Verantwortung beginnt schon vor der LEADERSHIP-Arbeit, hält währenddessen an und endet auch danach nicht. Diese Eigenverantwortung schützt den Körper des Signalträgers dadurch, dass dieser seine Signale – also das Zeigen seines Körpers – nicht mehr übergeht, sondern aufgreift. Durch das Aufgreifen der Signale wird der Körper maßgeblich entlastet.

Übernimmt der Signalträger keine Verantwortung rutscht er unwissentlich immer wieder in seinen alten Film ab und belastet so sein tägliches Tun. Sein Fokus wird wiederholt mit der alten Erinnerung konfrontiert, ohne diesen Vorgang bewusst wahrzunehmen. Er blockiert den Blick auf eine sachliche Realität zugunsten einer unwissentlichen Verzerrung, die negative Auswirkungen auf den Träger selbst und seine Umwelt hat.