Fachlexikon

Im Grundgedanken der Menschheit gibt es die Einteilung von Menschen in Typenkonzepten. Der Archetypus Narr ist eines der typologischen Ausrichtungen und ist im Enneagramm (altgriechisch, „das Geschriebene“) erwähnt. Der Narr in seiner Leichtigkeit und hohen Intelligenz gleicht den Schatten des Herrschers aus und rettet so mehr als einmal die Welt vor den machtvollen –nicht immer guten Gedanken und Taten- des Herrschers. Oft ist der Narr der Berater eines machtvollen Herrschers. Wo der Herrscher auf Grund seiner Verbissenheit, die in seinem Naturell liegt, nicht fähig ist sanft zu führen, springt der Narr ein. Er lenkt die Wut, die durch den Herrscher ausgelöst wurde auf sich und relativiert so die Handlung des Herrschers. Denn dieser hätte mit Zorn antworten können, der durch die Kraft des Herrschers gefährlich wäre. So verhindert der Archetypus Narr, dass der Herrscher in Zorn gerät. Der Narr ist der Feingeist im Sechseck. Verbindet er sich mit seiner Liebe, die er in sich trägt, so geschieht alles in einer erstaunlichen Leichtigkeit. Tut er das nicht, verbittert er und verliert seine größte Kompetenz. Er erliegt den dunklen Gedanken und verschanzt sich in diesen. Somit entrückt er der weltlichen Welt und wird als Sonderling aufgefasst. Seine ursprüngliche Lebensfreude verschwindet. Die Aufgabe des Narren ist es, sich mit seiner Liebe zu verbinden und die Feingeistigkeit zu feiern und diese zum Nutzen für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Im LEADERSHIP-Coaching Workshop „Führungsarchetypen erkennen und leben“ geht es um die Archetypen.