Fachlexikon

Im Grundgedanken der Menschheit gibt es die Einteilung von Menschen in Typenkonzepten. Der Archetypus Magier ist eines der typologischen Ausrichtungen und ist im Enneagramm (altgriechisch, „das Geschriebene“) erwähnt. Menschen, die auf den Archetypus Magier zutreffen, sind für andere eher schwer begreifbar, weil sie, wenn sie sich entwickelt haben, Dinge wahrnehmen können, die für andere nicht wahrnehmbar sind. Der Magier übersetzt das, was er wahrnimmt und macht es den übrigen begreifbar. Das ist seine Aufgabe. Die Schattenseite des Magiers ist seine Besonderheit. Nimmt er sich dieser nicht an, so wirkt er nach außen entweder unheimlich oder nicht fassbar und wird gerne in irgendwelche anderen Zuordnungsschubladen gesteckt. Für den Magier ist es wichtig, diese seine Besonderheit erst einmal wahrzunehmen, dann anzunehmen und sich nicht stigmatisieren zu lassen. Je demütiger er seine Kompetenz für die Allgemeinheit nutzt desto positiver wird er nach außen angesehen. Der Archetypus Magier hat daher einen besonderen Zugang zum Erfolg. Sein Leben ist nicht selten von Widrigkeiten gepflastert, bis er lernt, sie als Teil seiner Aufgabe anzunehmen. Entweder er geht an diesen Widrigkeiten kaputt oder er wächst über sie hinaus. Damit kann er seine Wahrnehmungskompetenz selbstverständlich und zum Nutzen aller anwenden. Im LEADERSHIP-Coaching Workshop „Führungsarchetypen erkennen und leben“ geht es um die Archetypen.