Fachlexikon

Im Grundgedanken der Menschheit gibt es die Einteilung von Menschen in Typenkonzepten. Der Krieger ist eines der typologischen Ausrichtungen und ist im Enneagramm (altgriechisch, „das Geschriebene“) erwähnt. Hinter dem Krieger stehen viel mehr Aspekte als der Kampf. Er hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und steht für seine Ideale. Ein entwickelter Krieger zieht das kriegerische Vorgehen erst dann in Betracht, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, als die Verteidigung der Ideale. Seine Achillesferse ist das Gefühl, das Herz. Geht es zu, so kann ein Krieger kalt werden. In diesem Falle tritt das Ideal, wofür er lebt in den Hintergrund und wird von der Zerstörungswut abgelöst. Das macht den Archetypus Krieger negativer als er wirklich ist. Denn schaltet der Krieger sein Gefühl aus kann er großen Schaden anrichten. Lebt er im Gefühl, so sind Krieger liebevolle Menschen, die sich für das Gute in der Welt einsetzen. Sie sind kraftvolle Führungskräfte mit einem erstaunlichen Kalkül für die geschäftlich richtige Entscheidung. Die größte Aufgabe des Kriegers ist es, in seinem Gefühl zu bleiben und nicht blind um Ideale zu kämpfen, was im Endeffekt zur Schließung seines Gefühls führt. Im LEADERSHIP-Coaching Workshop „Führungsarchetypen erkennen und leben“ geht es um die Archetypen.